Donnerstag, 20. März 2008

La Paz..

Nach Copacabana ging es nach La Paz auf 3.600 Meter (Die Hauptstadt von Bolivien ist übrigens nicht La Paz sondern Sucre!). Diese Stadt ist einfach nur der Wahnsinn! Man kommt von oben über einen Bergkamm gefahren und sieht auf einmal diese rießige Stadt in einem Tal vor sich liegen! Hier hatten Hannes, Daniel und ich eine super ruhige Zeit und lebten wie Könige bei Preisen die einfach nur unglaublich waren! Beispielsweise bezahlten wir für unser Hostal 3 Euro die Nacht und für ein Abendessen mit Vor- und Nachspeise 2 Euro.. Auf den zahlreichen Märkten haben wir uns dann so richtig mit handgemachten Alpacapullovern und mit fast orginaler Markenkleidung eingedeckt. :)

La Paz


Der Regierungssitz (obwohl es nicht die Hauptstadt ist, befindet er sich in La Paz)


Einer der Märkte (auf manchen gab es sogar für kulturelle Riten getrocknete Lamababys zu kaufen)


Valle de la Luna in La Paz

Es ging nach Bolivien - Copacabana..

Nach 2 Nächten in Puno ging es per Bus über die peruanisch-bolivianische Grenze weiter nach Copacabana (ebenfalls am Titicacasee), wo ich meine beiden Bamberger Studienfreunde Hannes (studiert gerade in Santiago de Chile) und Daniel (in Lima) traf.

Die Grenze

Von Copacabana aus bereisten wir die Isla del Sol, wo der Legende nach der Gott der Inca sowie seine Frau geboren wurden. Wie ihr an den folgenden Bildern sehen könnt eine unglaubliche Landschaft!

Copacabana


Isla del Sol

Samstag, 8. März 2008

Puno

Von Cuzco aus ging es nach erlebnisreichen Tagen weiter nach Puno am Titicacasee, dem auf 3.800 Metern höchsten beschiffbaren See der Welt. Dieser See ist einfach nur rießig (13 mal größer als der Bodensee)! Er erscheint einem wie ein einziges großes Meer..

Hier einige Impressionen der Busfahrt..


Puno ist nicht unbedingt eine besonders schöne Stadt, aber man merkt hier, und vor allem auf dem Weg nach Puno, wie arm Perú eigentlich ist.

Mein Hostal..
Die Stadt..
Hier habe ich auch mein erstes Alpacagulasch (eine Art Lama) gegessen. War super lecker!

Von Puno aus habe ich dann eine Bootstour nach Taquile gemacht, einer sehr schönen Insel im Titicacasee. Anschließend ging es dann weiter zu den "Islas Flotantes" (schwimmenden Inseln). Das war super beeindruckend, da die Inseln alle aus Schilf gebaut sind und somit nur auf dem Wasser schwimmen! Das ganze Leben dieser Indios findet in und auf dem Schilf statt!

Taquile..Die Islas Flotantes..

Mittwoch, 5. März 2008

Machu Picchu

Ein absolutes Highlight meiner Reise war die Tour von Cuzco aus nach Machu Picchu, der vergessenen Incastadt.
Zunächst ging es mit dem Zug von Cuzco nach Aguas Calientes, einem kleinen Dorf in einem Tal mitten im Regenwald.

Aquas Calientes ist wohl auch der teuerste Ort Perús! Da die Bewohner genau wissen, dass jeder Besucher Machu Picchus hier hindurch muss sind die Preise enorm! Ich blieb hier schließlich eine Nacht, um am nächsten Morgen gleich um 6 Uhr zu den Ruinen auf den Berg zu gehen.


Machu Picchu war früher eine große Incastadt und wahrscheinlich für die Eliten der Incas gebaut. Man weiss jedoch eigentlich gar nichts über Machu Pichu, genauso wenig wie den Namen. "Machu Picchu" ist lediglich der Name des Berges auf dem die Stadt gebaut wurde. Auch die Entdeckung Machu Picchus ist nicht gerade geplant gewesen. Erst 1911 wurde die Stadt von einem Amerikaner entdeckt, der eigentlich eine ganz andere Stadt gesucht hatte. Überwuchert von Urwald, wurde sie ihm von einem Indianerjungen gezeigt. Bis heute weiss man nicht genau für was Machu Picchu eigentlich diente. Heute zählt Machu Picchu zu einem der "7 neuen Weltwunder".
Leider hat es zunächst extrem viel geregnet und durch den Nebel konnte man teilweise nicht mal mehr die eigene Hand vor Augen sehen, geschweige denn Machu Picchu. So kam es, dass ich während der 2-stündigen Führung fast vom Berg geschwemmt wurde und ich heilfroh sein konnte (und bin), dass meine Kamera alles überlebt hat! Letztlich war ich einfach nur froh aus der Kälte und dem Regen rauszukommen und wieder unten im Tal zu sein. Zu meinem großen Glück habe ich mich am Nachmittag von einem Schweizer, den ich im Tal kennengelernt habe, überreden lassen noch mal hoch zu fahren. Wie es sich dann herausstellte hatten wir hervorragendes Wetter oben und konnten Machu Picchu richtig genießen.


Der regnerische Anfang..



Machu Picchu so wie es sein sollte und dann auch war..



Nyima aus der Schweiz und ich..
Wirklich eine super interessante Erfahrung und absolut sehenswert!!